
Welche Mitarbeiterbeteiligung passt am besten zu meinem Start-Up?
ein Beitrag unseres Steuerberatungspartners ECOVIS KSO
VSOPs, ESOPs, Genussrechte, Hurdle-Shares - die Möglichkeiten Mitarbeiter und Gründer durch die Beteiligung am Unternehmen zusätzlich zu ihrem regulären Gehalt zu intensivieren sind vielfältig. Welche Form der Mitarbeiterbeteiligung jedoch am besten zu dem jeweiligen Start-Up passt, hängt dabei von diversen Parametern, wie der Größe und Struktur des Unternehmens, aber auch von den Vorlieben der Gründer und anderer Gesellschafter ab.
Klassische Formen der Mitarbeiterbeteiligung, erfordern oftmals einen eigenen Kapitaleinsatz der Mitarbeiter oder führen zu steuerpflichtigem Arbeitslohn, ohne dass der Mitarbeiter tatsächlich Geld erhält. Daher sind in den vergangenen Jahren mehrere alternative Möglichkeiten der Formen der Mitarbeiterbeteiligung entstanden, mit denen diese Probleme umgangen werden können.
Nachdem wir euch in unseren beiden vorhergehenden Blogbeiträgen die Stundungsregelung § 19a EStG und sowie die Gewährung echter Anteile und Genussrechte vorgestellt haben, haben wir in der nachfolgenden Übersicht die Eigenschaften der geläufigsten Formen der Mitarbeiterbeteiligung vergleichend gegenübergestellt. In dieser Übersicht könnt ihr sowohl die steuerlichen Auswirkungen, aber auch die Folgen für den Cap-Table und die Gesellschafterversammlung erkennen, und euch so einen Überblick verschaffen, welche Form der Mitarbeiterbeteiligung am besten zu eurem Start-Up passt:

Autoren:
Büsra Karadag
Associate Partnerin, Steuerberaterin, Fachberaterin für Internationales Steuerrecht, LL.M.
Christian Kappelmann
Steuerberater
ECOVIS KSO Steuerberater & Rechtsanwälte GmbH & Co. KG
ECOVIS KSO is a consulting firm specializing in medium-sized businesses. It offers tax consulting, auditing, legal consulting and management consulting.